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St. Michaels Höhle


Man glaubte lange, dass die St. Michaels Höhle bodenlos war. Daher entstand wahrscheinlich die Geschichte, dass der Felsen von Gibraltar durch einen unterirdischen Weg unter der Meerenge von Gibraltar hindurch mit Afrika verbunden ist. Man sagt, dass die berühmten Berberaffen durch diesen unterirdischen Weg nach Gibraltar gekommen sind. Pomponious Mela, einer der frühesten Geographen, der ungefähr zu Beginn der christlichen Ära lebte, erwähnte die Höhle in seinen Schriften.

Man glaubte früher, dass spanische Truppen 1704 eine Nacht in der Höhle verbrachten, nachdem sie die steile Ostseite des Felsens erklommen hatten. Eine andere Geschichte der Höhle erzählt, wie Oberst Mitchell und ein anderer Offizier an einem nicht näher angegebenen Zeitpunkt vor 1840 in die Höhle hinab geklettert sein sollen und niemals wiedergesehen wurden. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Höhle als Notkrankenhaus eingerichtet, aber nie als solches verwendet. Die Höhle ist für Besucher geöffnet und bietet ein einzigartiges Auditorium für Konzerte, Ballett und Schauspiel.

Sie wurde seit Beginn der sechziger Jahre als Theater genutzt und hat eine Kapazität von 600 Personen. In einer Epoche der Geschichte dieser Höhle wurde ein Teil der Stalagmiten auf einer Seite zu schwer und fiel herunter, was wahrscheinlich tausende von Jahren zurückliegt. Diese liegen nun am hinteren Ende das Hauptraumes auf der Seite und wurden durch die Jahre hinweg von der Natur in den Boden der Höhle umgewandelt. 1972 wurde ein Deckenstück abgetrennt, das die innere Struktur des Stalagmiten auf höchst dramatische Weise darstellt.

ÖFFNUNGSZEITEN

Mon-Son
09:30 - 18:15

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